Was ist Targeting?

Oft hört man im Online Marketing Umfeld den Begriff “Targeting”. Doch um was genau handelt es sich eigentlich dabei?
Das Targeting lässt sich ins Deutsche als Zielgruppenansprache übersetzen. Es geht also darum, wie man ein bestimmtes Publikum mit seiner Werbung anspricht und die Streuverluste seiner Anzeigen möglichst gering hält.

Wieso ist Targeting wichtig?

Es ist besonders wichtig seine Zielgruppe gut zu kennen, um effizient Werbung schalten zu können, seine Dienstleistung oder Produkt bestmöglich zu bewerben, somit Käufe zu generieren und Kunden zu gewinnen.  
Man sollte sich, bevor man eine Werbekampagne schaltet, zuerst Gedanken darüber machen, für welche Bevölkerungsgruppe diese relevant sein kann. Das wird als Zielgruppendefinition bezeichnet.

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Als Beispiel:

Ein Bekleidungsgeschäft möchte Online Werbung schalten, um mehr Kunden in den Laden zu bringen. Jedoch wird die Werbung in einer 250km entfernten Stadt ausgespielt – somit ist das Publikum für diese Anzeige nicht geeignet und die Werbemaßnahme nicht effizient. Wenn man aber das Targeting eingrenzt auf den Ort, in dem sich das Geschäft befindet, kann man die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Anzeige für diese Personen relevant ist.

Auf welchen Plattformen kann ich targeten?

Targeting kann grundsätzlich auf verschiedenen Online-Plattformen angewendet werden. Man kann beispielsweise bei Google Ads eine Zielgruppe für seine Display-Anzeigen erstellen, aber auch auf Social Plattformen wie Facebook und Instagram sehr detailliert sein gewünschtes Publikum definieren.

Welche Techniken gibt es?

Es gibt diverse Targeting-Techniken, hier ein Überblick über die wichtigsten:

  • Regionales Targeting → Hierbei wird die Zielgruppe nach dem Umkreis ausgerichtet, oder gewünschte Regionen, Städte oder Länder ausgewählt.
  • Soziodemografisches Targeting → Bezeichnet die Ausrichtung nach unter anderem: Alter, Geschlecht, Beruf oder Sprache. Diese Informationen werden vom Nutzer selbst bereitgestellt, zum Beispiel beim Einrichten eines Accounts.
  • Keyword Targeting → Die Anzeige wird aufgrund von ausgewählten Keywords ausgelöst
  • CRM Targeting → Diese Methode stützt sich auf bereits gesammelte Daten, also kann man z.B. die Zielgruppe aufgrund von vorhandenen Kundendaten bestimmen.
  • Technisches Targeting → Stützt sich auf die technischen Voraussetzungen der angesprochenen Person wie Browser oder verwendetes Betriebssystem.
  • Retargeting → Es werden Anzeigen für Produkte gezeigt, die sich der Nutzer vorher angesehen hat.

Beim Schalten von Werbung ist es wichtig, ein angemessenes Maß an Ausspielungen zu erzielen. Sogenanntes Frequency Capping ist dafür da, den Nutzer nicht mit ständiger Werbeausspielung zu stören und damit ggf. einen gegenteiligen Effekt zu erreichen.